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Luftbild Schützenhaus                     Sommerterasse 

schützenhaus Terasse

Die Vereinsanlage bietet 20 Luftgewehrbahnen, 6  Kleinkaliber - Gewehrbahnen 50m, (davon 2 Bahnen für Großkalibergewehr zugelassen), 2 Raumschießanlagen 25m mit je 5 Ständen für Pistole und Revolver jeden Kalibers. Mehrdistanz und IPSC - Schießen möglich. Einmietung für Vereine und Interessengruppen.  Schwarzpulverschießen nicht gestattet! 
Näheres siehe Standvermietung
Das Vereinsleben findet immer Montags und  Donnerstags ab 19 Uhr, sowie Sonntagvormittags ab 10 Uhr statt und beinhaltet sowohl Trainingszeiten, als auch kameradschaftliches Beisammensein

Chronik des Schützenvereins

Acht Jahre nach Kriegsende, um die Mitte des Jahres 1953, wurde das von einer heimatvertriebenen Familie bewohnte Schützenhaus im "Berntal" wieder frei. Das schien ein günstiger Zeitpunkt für die Neugründung eines Schützenvereins zu sein. So ließ Otto Mockler, Besitzer der Gaststätte "Zum Tal" am 17. September 1953 durch örtliche Bekanntmachung und eine Zeitungsanzeige alle Interessenten an einem solchen Verein zu einer Zusammenkunft auf den nächsten Tag in sein Gasthaus einladen.

Die Gründungsversammlung am 18. September 1953

Als Teilnehmer dieser Versammlung sind im Protokollbuch folgende Interessenten vermerkt:

Friedrich Geist, Hans Kramer, Albert Mathias, Otto Mockler, Helmut Rost, Otto Seyfang, Walter Keppler, Rolf Rauscher, Eugen Metzger, Heinrich Seitz, Manfred Neth, Hermann Jauß und Dieter Geist.

Es gab rege Diskussionen, mit dem Ergebnis, einen Verein mit dem Namen "Schützenverein Großsachsenheim" neu zu gründen. Es wurde sofort die Vorstandschaft gewählt. Noch in der gleichen Nacht wurde eine Eingabe an den Gemeinderat abgeschickt, mit der Bitte um Überlassung des Schützenplatzes samt Schützenhaus. Dem Antrag wurde am 25. Oktober entsprochen.

Die erste Mitgliederversammlung am 23. Oktober 1953 verabschiedete die Satzung. Der junge Verein wurde Mitglied des Württembergischen Landessportbundes sowie des Württembergischen Schützenverbandes und damit mittelbares Mitglied des Deutschen Schützenbundes. Der Mitgliedsbeitrag wurde festgelegt: 0,50 DM als Beitrag, 2.- - DM Aufnahmegebühr und 5.- - DM als einmalige Spende.

Was nun in den kommenden Jahren Aufgabe des Vereins war, konnte nichts anderes sein, als arbeiten und nochmals arbeiten. Galt es doch, die zweckentfremdete Anlage wieder so instand zu setzen, dass man sie für den Bedarf eines Schützenvereins nutzen konnte. Das erste öffentliche Schießen fand am 13. Juni 1954 statt. Die folgenden Jahre waren geprägt von Erweiterung und Modernisierung der Schießanlagen. 1967 wurde die neu erbaute Mehrzweckhalle eingeweiht. 1983 wurde die Patenschaft mit den "Deutsch Haus Schützen" aus Gangkofen besiegelt. Mit dem bayrischen Ort Gangkofen hatten schon die Herren von Sachsenheim im Mittelalter Beziehungen. Am 4. Juni 83 wurde die Fahnenweihe abgehalten.

 Große Probleme bekam der Verein in dieser Zeit durch seinen damaligen Standort, der inzwischen durch die Bebauung der Bannhalde mitten im Wohngebiet lag. Immer mehr Beschränkungen und Vorschriften zwangen den Verein zur Verlagerung. Jahrelang bemühte man sich um einen neuen Standort, der dank des Einsatzes vom damaligen amtierenden Bürgermeister Karl-Heinz Lüth beim Eichwald gefunden wurde. Die Stadt kaufte 1991 das alte Schützenhaus und nutzte es teilweise zur Unterbringung von Asylanten, später als Lagerraum. (Mitte 2000 ist es vollständig abgebrannt). 

1986 wurde mit dem Bau der jetzigen Anlage begonnen. Ein Großteil der Bauarbeiten wurde in Eigenleistung erbracht. Der Verein war  relativ klein mit damals rund 80 Mitgliedern. Einige Personen haben dabei mehr als 2000 Arbeitsstunden geleistet. 1991 konnte das jetzige Schützenhaus und die Gaststätte eingeweiht werden. 

1994 musste man schon wieder umbauen. Die bestehenden Pistolenbahnen wurden nur befristet für das Schießen zugelassen. Man sah sich gezwungen, die  baulichen Voraussetzungen  der behördlichen Bestimmungen (Immissionsschutz) in die Tat umzusetzen. Zwei 25m Pistolenbahnen wurden komplett überdacht und die 50m Gewehrbahn wurde teilweise überdacht. So ist es heute möglich, in den Raumschießanlagen der Pistolenbahnen, Kurzwaffen aller Kaliber zu schießen. Es stehen zwei Räume mit je 5 Ständen zur Verfügung, die auch angemietet werden können.

2003 war das 50. Jubiläumsjahr. Der Festakt war in der städtischen Festhalle mit zahlreichen Ehrengästen. Unser Patenverein aus Gangkofen war mit 30 Personen vertreten.

Im Februar 2004 wurde das von uns seither gepachtete östlich angrenzende Grundstück käuflich erworben. 

Im Jahr 2005/06 wurde der Keller mit Bodenplatten ausgelegt und Abstellräume geschaffen. Die im Saal untergebrachte Luftgewehranlage wurde in den Keller verlegt. Der Saal wurde renoviert und mit einer Teeküche ausgestattet und ist nun als Versammlungsraum bestens geeignet.

2008 wurden die 50m Gewehrbahnen komplett mit neuen Spieth - Zuganlagen ausgestattet. Eine moderne Scheibenauswertungsmaschine (Disag RM III) wurde angeschafft. Ein Vereinsbüro wurde eingerichtet. Tel. 07147-15495  email: sv-sachsenheim@online.de


Vorstandschaft nach der Hauptversammlung  2008

Oberschützenmeister: Wolfgang Franz, Schützenmeister: Dieter Mundinger, Schießleiter: (DSB) Paul Siber, Kassier: Gerald Joos  Schriftführer: Gert Wildermuth,  Sportleiter: (BDS) Klaus Gruner, Jugendleiter: Bernhard Zischka,  Beisitzer: Günter Schauz , Hans Burk und Willi Bräutigam, Wirtschaftsausschuss: Else Siber, Raimund Wegmann, Renate Mundinger und Helmut Schneider, Bauausschuss: K-H. Knapp, Lothar Wolf 

Ehrenmitglieder des Vereins sind

   Hermann Jauß (Gründungsmitglied),  Siegfried Klett, Karl-Heinz Knapp,  Dieter Mundinger, Kurt Nägele,  Erwin Rieger, Paul Siber, Lothar Wolf, Else Siber. Werner Schulz, Fritz Gayer

Mitgliederstand: 132 Personen (Stand: 01. 01. 2008)